PRESSESPIEGEL/Unternehmen

12.07.2019 / 06:18 Uhr

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

DEUTSCHE BANK - Die Deutsche Bank will im Rahmen ihres Radikalumbaus in der Bundesrepublik eine große Zahl an Arbeitsplätzen abbauen. "Natürlich wird auch in Deutschland eine substanzielle Zahl an Stellen wegfallen", sagte Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing im Interview. "Dabei ist allerdings wichtig zu wissen, dass der schon zuvor geplante Abbau im Zuge der Integration der Postbank bereits in der Gesamtzahl enthalten ist." Fusionen oder größere Übernahmen peilt Sewing in den kommenden drei Jahren nicht an. (Handelsblatt S. 48)

EUROWINGS - Die Auseinandersetzung zwischen dem Lufthansa-Konzern und der Unabhängigen Flugbegleiter-Organisation (Ufo) geht weiter. An diesem Freitag will die Gewerkschaft bekanntgeben, wann sie die Flugbegleiter bei den Lufthansa-Töchtern Eurowings und Germanwings zu einer Urabstimmung über einen unbefristeten Streik aufrufen wird. "Dies wird mit Sicherheit noch im Juli sein", sagte der stellvertretende Ufo-Vorsitzende Daniel Flohr. Danach könne es "sehr rasch" zum Streik kommen. (SZ S. 22)

SIEMENS - Siemens-Vorstandschef Joe Kaeser hat nach seinen Tweets, in denen er sich unter anderem für die Seenotretterin Carola Rackete einsetzte, eine Morddrohung erhalten. Siemens hat daraufhin Strafanzeige gestellt. Den Eingang der entsprechenden Anzeige bestätigte die Staatsanwaltschaft Deggendorf. (Wirtschaftswoche)

VOLKSWAGEN - Herbert Diess hat dem Wolfsburger Autokonzern Volkswagen unwiderruflich den Aufbruch in das Elektrozeitalter verordnet. Der Elektromotor soll in den kommenden Jahren zur wichtigsten Antriebsart aufsteigen. Die ersten Autofabriken werden dafür schon jetzt umgerüstet. Werke, in denen noch Diesel- und Benzinmotoren montiert werden, dürften auf absehbare Zeit aufgegeben werden. Der Fahrplan steht. Allein bis zum Jahr 2023 investiert der Wolfsburger Autohersteller mehr als 30 Milliarden Euro in die Elektromobilität. Anfang der 2030er-Jahre dürfte der letzte neue Verbrennungsmotor von Volkswagen auf den Markt kommen, der dann noch etwa bis zum Jahr 2040 verkauft wird. Eine Lebensdauer von etwa zehn Jahren vorausgesetzt, dürfte der letzte Verbrenner um das Jahr 2050 herum von der Straße verschwinden. In den nächsten zehn Jahren wird Volkswagen im gesamten Konzern rund 22 Millionen E-Autos produzieren. Etwa 70 verschiedene Modelle sind dabei geplant. Bis zum Jahr 2030 will Konzernchef Diess in Europa und in China einen Elektroanteil von etwa 40 Prozent an der eigenen Fahrzeugflotte erreichen. Schon in diesem und im nächsten Jahr geht es damit zügig voran. 2019 will der Konzern weltweit etwa 100.000 rein batteriegetriebene Autos verkaufen, und 2020 sollen es schon mehr als 500.000 sein. (Handelsblatt S. 16)

EEX - Die zur Deutschen Börse gehörende European Energy Exchange (EEX) ist zuversichtlich, ihr seit Jahren anhaltendes hohes Wachstumstempo aufrechterhalten zu können. "Wir gehen nicht davon aus, dass das schon der Höhepunkt war", sagt Peter Reitz, Vorstandsvorsitzender der Leipziger Strombörse, im Interview. "Zwar war 2018 wieder ein Rekordjahr und sind wir auch schon einen sehr weiten Weg gegangen. 2010 und 2011 hatten wir gut 40 Millionen Euro Umsatz und im vergangenen Jahr 268 Millionen Euro, aber das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Die Entwicklung der ersten Monate dieses Jahres lässt uns sehr optimistisch in die Zukunft blicken." Reitz verweist auf strukturelle Wachstumstreiber. (Börsen-Zeitung S. 4)

- Alle Angaben ohne Gewähr.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/pi/mgo

(END) Dow Jones Newswires

July 12, 2019 00:17 ET (04:17 GMT)

zur Übersicht mit allen Meldungen

ein Service von
DOW JONES

Copyright © 2019 Tradegate Exchange GmbH
Bitte beachten Sie das Regelwerk

DAX®, MDAX®, TecDAX® und SDAX® sind eingetragene Markenzeichen der Deutsche Börse AG
EURO STOXX®-Werte bezeichnet Werte der Marke „EURO STOXX“ der STOXX Limited und/oder ihrer Lizenzgeber
TRADEGATE® ist eine eingetragene Marke der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank

Kurse in EUR
Zeitangaben in CEST (UTC+2)